
Die erste Impfrunde haben 85 Prozent der Heime hinter sich, die fehlenden 15 Prozent fallen unter die Impf-Lücke durch den Engpass beim Impfstoff. Im Kreis Coesfeld sind es drei Heime, die warten müssen, bis Nachschub kommt. Erfreulich ist, dass für die Heimbewohner bis auf einen ganz geringen Teil ein Impfschutz ganz selbstverständlich ist. Bei den Mitarbeitern sieht das noch anders aus, hier liegt die Impfbereitschaft zwischen 70 und 75 Prozent. Viele Mitarbeiter hätten erstmal abgewartet, wie Bewohner und Kollegen den Pieks vertragen. Und je mehr ihn gut überstehen, desto mehr sagen „Ja“ zum Impfschutz. Heißt also, die Tendenz bei den Heim-Mitarbeitern ist steigend. Kritik der Heime: Der Verwaltungsaufwand und der Papierkram für das Impfen ist immens und kostet viel Zeit. Mitte März sollte die zweite Impfrunde durch sein, knapp einen Monat später als geplant durch die Impflücke. Anschließend plant die Caritas nochmals eine größere Umfrage.