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KREIS: Angespannte Flüchtlingssituation
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KREIS: Angespannte Flüchtlingssituation

Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld blicken besorgt auf die kommenden Monate. Die Flüchtlingsunterkünfte des Landes sind voll, deshalb sollen sie mehr Menschen aufnehmen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 07.09.2023 03:50

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Dabei ist die Situation in den Städte und Gemeinden bereits sehr angespannt. Schon jetzt hat die Stadt Dülmen ca. 30-40 Zuweisungen pro Monat. Das sei ein Kraftakt das zu stemmen. Der Wohnungsmarkt ist angespannt und städtische Unterkünfte sind nahezu voll belegt. Frei sind noch die schon hergerichteten Container an der Letterhausstraße - mit den neuen Zuweisungen wohl aber bald nicht mehr. In der Gemeinde Nottuln muss die Turnhalle am Niederstockumer Weg als Puffer-Notunterkunft herhalten bis zwei neue Unterkünfte in Appelhülsen fertig gebaut sind. Auch die Stadt Coesfeld kann nicht ausschließen wieder eine Sporthalle als Notunterkunft nutzen zu müssen. Olfen, Lüdinghausen und Ascheberg planen erstmal ohne. Denn: Die Stadt Olfen baut gerade zwei neue Unterkünfte, die Gemeinde Ascheberg denkt darüber nach.Die Städte und Gemeinden fordern, dass das Land sie mit mehr Geld unterstützt, die Plätze in den eigenen Unterkünften aufstockt und Städten und Gemeinden nur Flüchtlinge mit einer Bleibeperspektive zuweist. 

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