
Zu Beginn des kommenden Monats gibt es kaum noch freie Termine. Egal ob per Telefon, per Mail, per WhatsApp oder online im Internet. Es hagelt aktuell Termin-Anfragen. Friseurmeister Dieter Bronstering aus Holtwick geht ohne sein Anmeldebuch, in das er die Termine einträgt, gar nicht mehr aus dem Haus. Selbst bei Aldi an der Kasse klingelte heute sein Handy und ein Kunde fragte nach einem Termin. Da musste er sich mit dem Bezahlen beeilen und schnell zum Auto zurück, damit er darin den Termin in den Kalender eintragen konnte. Bei Jörg Wiltmann in der Friseur GmbH in Hausdülmen bot ein Kunde sogar an, 10 Euro mehr zu zahlen, wenn er in der ersten März-Woche noch irgendwie einen Termin zu einer angenehmen Uhrzeit bekommen könnte. Bei der Innung-Obermeisterin Christin Flüchter aus Darup hat keine fünf Minuten, nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwochabend ankündigte, dass Friseure öffnen dürfen, der erste Kunde angerufen und um einen Termin gebeten. Seitdem steht das Telefon nicht mehr still. Die Landesregierung muss noch festlegen, unter welchen Corona-Auflagen die Friseure am 1. März wieder starten dürfen.