
Die Dürre der vergangenen Jahre hat die Böden ausgetrocknet. Sind sie jetzt ausreichend durchfeuchtet? Ja, nach den vergangenen starken Regenfällen sieht es gut aus. Sagen Experten der Wasserwirtschaft des Kreises Coesfeld. Der Erdboden hat reichlich Wasser aufgenommen. Durch die lehmigen Schichten in den Baumbergen fließt das Wasser langsamer, deswegen speichern die Böden die Feuchtigkeit gut. Auch sandigere Böden wie im Bereich Lette haben Vorteile: Das Grundwasser ist hier in einer Tiefe von nur drei bis vier Metern. Das Wasser sickert schnell durch den Boden und füllt die Grundwasserspeicher auf. Alles ist noch sehr nass. Die Böden nehmen weiterhin Wasser auf: Der Pegelstand der Berkel an der Messstelle in der Billerbecker Bauerschaft Lutum ist zufriedenstellend hoch. Etwas weniger hoch ist der Pegel der Stever an den Messstellen in Senden Schölling und an der Füchtelner Mühle in Olfen. Fazit: Die Grundwasser-Vorräte im Kreis sind zwar wieder aufgefüllt. Bis sie aber das Niveau erreichen wie vor der Dürre im Jahr 2018, dauert es noch.