
Der Grund: Beim Unternehmen sind immer mehr Lokführer krank - zum Beispiel mit einer Grippe - oder wegen der Pandemie in Quarantäne. Zuletzt konnten Kollegen, die eigentlich frei hatten, noch aushelfen - inzwischen sei aber ein Limit erreicht, an dem die Bahn den Zugverkehr leider einschränken muss. Auf der Strecke Enschede - Lüdinghausen - Dortmund fahren die Züge ab morgen zum Beispiel erstmal nur noch im Zweistundentakt und nicht mehr jede Stunde. Dafür gibt es aber mehr Sitzplätze im Zug. Auf der Strecke Münster - Dülmen - Ruhrgebiet fahren die Züge jede Stunde, hier fallen die zusätzlichen Züge jede halbe Stunde weg. Und auf der Strecke Coesfeld - Billerbeck - Münster sieht's ähnlich aus - hier sind im Berufsverkehr erstmal auch keine zusätzlichen Züge im Halbstundentakt mehr unterwegs. Auch bei der Eurobahn sei die Lage angespannt, trotzdem können die Züge hier auf der Strecke Münster - Ascheberg - Dortmund noch normal fahren. Bei der NordWestBahn gibt es auch noch keine krankheits- oder coronabedingten Ausfälle auf der Strecke Coesfeld - Reken - Essen. Aktuelle Infos zu Ihren Zügen bekommen Sie immer auch in den Apps oder auf den Homepages der Eisenbahnunternehmen.