
Doch in wieweit können Orte noch wachsen, immer mehr Flächen verbrauchen und das im Zeichen des Klimaschutzes? Darüber denken heute Experten bei einer Veranstaltung in der Nachbarstadt Münster nach. Es geht vor allem darum, nach verschiedenen Alternativen zu suchen, sagt Markus Behet vom Bund Deutscher Architekten im Kreis Coesfeld und dem Münsterland. Die Idee von Minihäusern, die in Südkirchen schon konkrete Form annimmt, ist eine solche Alternative. Aber es sei nicht ausreichend Einfamilienhäuser nur auf Minihäuser runterzuskalieren. Wichtig sei es zum Beispiel auch Innenstädte und Ortskerne nachzuverdichten und bestehende Gebäude zu erweitern.
Es sei zudem wichtig, Verkehrsangebote langfristig umzustellen. Busse könnten beispielsweise vermehrt auf Bestellung fahren, und das digital organisiert. Die Diskussion ist heute Abend ab 18 Uhr im Museum für Kunst und Kultur in der Nachbarstadt Münster.