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KREIS: Besserer Hochwasserschutz
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KREIS: Besserer Hochwasserschutz

Wir müssen immer mehr mit Starkregenereignissen rechnen. Sie sollen im Kreis Coesfeld so gut wie möglich vor Hochwasser geschützt leben. Der Lippeverband möchte zusammen mit der Emschergenossenschaft den Hochwasserschutz in der Region verbessern. Dafür haben sie zusammen eine sogenannte Roadmap als Fahrkarte erarbeitet und heute erste Details vorgestellt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 30.03.2022 16:39

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Lippeverband und Emschergenossenschaft wollen in den kommenden 15 Jahren bis zu 500 Millionen Euro in den Hochwasserschutz stecken. Angedacht sind zum Beispiel zusätzliche Wasserrückhalteräume. Dafür sollen neue Auenbereiche entstehen - in denen das Wasser Platz findet. Außerdem sollen in Zukunft auch Pegelstände an kleineren Nebenflüssen anzeigen, ob ein Hochwasser droht. Und: Es soll eine gemeinsame Plattform geben. Hier können sich die Verbände, Wasserbehörden und der Katastrophenschutz jederzeit einfach miteinander abstimmen. Der Lippeverband hat zuletzt auch schon einiges für den Hochwasserschutz getan. In Olfen hat er eine Flutmulde angelegt. Zwischen der Kläranlage Dattelner Mühlenbach und der "Alten Fahrt" am Dortmund-Ems-Kanal ist die Fläche tiefergelegt. Die Mulde füllt sich nach kräftigen Regenfällen oder wenn die Lippe über die Ufer tritt.

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