
Der Caritasverband für den Kreis Coesfeld und das Münsterland ist erleichtert, dass das Infektionsgeschehen in den über 200 Heimen auf sehr niedrigem Niveau ist. Dennoch blickt der Verband blickt besorgt auf wieder zunehmende Besucherströme. In den vergangenen Tagen sei so viel los gewesen. Zu viel! Viele Menschen in einem Heim steigern das Ansteckungs-Risiko nicht nur bei den Bewohnern, sondern auch bei den Mitarbeitern. In dieser kritischen Situation der Corona-Pandemie sollten wirklich nur die engsten Verwandten ihre Angehörige in den Heimen besuchen. Es sei derzeit schwieriger als im April, als die Heime für Besucher geschlossen waren. Doch Besuchsverbote schließt die Caritas aus. Die Isolation im Frühjahr sei sehr belastend für die Bewohner gewesen. Jetzt gehe es darum, Kontake so weit wie möglich zurückzuschrauben. Das heißt auch, dass Besucher ihre Eltern, Oma oder Opa nicht mit nach Hause zu privaten Feiern nehmen sollen. Zudem verursachen Besuche durch die vorgeschriebenen Gesundheitskontrollen einen hohen Aufwand. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, bereiten sich die Altenheime im Kreis Coesfeld und dem Münsterland auf die Schnelltests vor. Hausärzte schulen dafür die Heim-Mitarbeiter.