
Fast sechs Wochen waren die Schulen im Kreis Coesfeld wegen der Corona-Krise und der Osterferien zu. Die Schulleiter ziehen insgesamt eine positive Bilanz. Es hätte erstaunlich gut geklappt, sagt zum Beispiel die Schulleiterin des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs in Lüdinghausen, Sabine Neuser. Die Schüler hätten sich prima an die Abstände gehalten und standen auch auf dem Pausenhof weit auseinander (s. Foto). In der Ascheberger Profilschule hatten die einzelnen Kurse zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlichen Bereichen des Schulhofes Pause - und das hat gut geklappt. An der Edith Stein-Hauptschule in Senden nehmen die Zehntklässler die Hygiene- und Abstandsregeln ebenfalls ernst. Lehrer und Schüler tragen hier alle Mundschutz-Masken, die die Schule extra für den Unterricht stellt und am Nachmittag wäscht.
Für Zehntklässler an Real- und Hauptschulen ist der Unterricht verpflichtend. Für Abiturienten ist er freiwillig. Alle Schulleiter empfehlen einen Mundschutz zu tragen, einige Schulen wie das Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasium in Dülmen und die Edith-Stein-Hauptschule in Senden haben sogar eine Mundschutz-Pflicht.