
Der Diözesanrat hat jetzt geschaut, wie genau sich die Krise ausgewirkt hat. Kirchenbesucher im Kreis Coesfeld und dem Münsterland haben bereits veränderte Gottesdienste erlebt. Das sei eine klasse Sache gewesen, viele kreativen Ideen habe es für neue Formen des Kontaktes und der Gottesdienste gegeben. Die Experimente hätten sich in der Krise bewährt und es lohne sich, sie beizubehalten. Die Krise habe die Scheu neues auszuprobieren, genommen. Das ist also das Gute in der Krise. Die bittere Pille ist dagegen, dass die Corona-Krise im Bistum Münster zu geringeren Einnahmen führt. Keine Probleme gebe es derzeit unter anderem bei Schulen oder Kitas, die Städte und Gemeinden mitbezahlen. Schwieriger sei die Lage für Jugend- und Erwachsenenbildungsstätten. Der Kirchensteuerrat hat in diesem Bereich zwei Millionen Euro lockergemacht. Bis 2025 gilt es, 33 Millionen Euro einzusparen. Heißt: Das Bistum will Geld für Projekte auf den Prüfstand stellen, Bistumsgebäude und nicht zuletzt Kosten für Mitarbeiter. Im Diözesanrat kommen kirchliche Vertreter aus jedem Bereich zusammen, um bei wichtigen Fragen im Bistum mitzuentscheiden.