
Klassen ab der achten Jahrgangsstufe sind komplett wieder zum Homeschooling übergegangen. Bei den jüngeren Schülern ist es den Eltern überlassen, ob sie ihr Kind zum Lernen in die Schule schicken oder nicht. Wir haben nachgefragt, wie voll es in den Schulen heute war. Im St. Antonius-Gymnasium in Lüdinghausen kam nur noch die Hälfte der Fünft- bis Siebtklässler in die Schule. Diejenigen, die Zuhause blieben, mussten sich erstmal wieder ein bisschen einfinden: Wie lautet das Passwort für die Online-Plattform? Wo genau sind die Aufgaben? Solche Fragen hat heute ein Lehrer in einer extra Telefon- und Mail-Sprechstunde beantwortet. In der Edith Stein-Hauptschule in Senden hingegen kamen sogar noch drei Viertel der jüngeren Schüler zum Lernen in die Schule. Für alle anderen Schüler haben die Lehrer die Aufgaben in der Lernplattform hochgeladen oder haben den Unterricht für sie sogar live per Videokonferenz übertragen. Dieser gemischte Unterricht - in der Schule und von Zuhause aus - geht noch bis Ende der Woche. Dann beginnen die vorgezogenen Weihnachtsferien. Für kommenden Montag und Dienstag gibt es für Eltern noch die Notbetreuung. Sie ist sehr unterschiedlich nachgefragt. Bei der Lamberti-Grundschule in Coesfeld zum Beispiel kommen in der kommenden Woche - Stand heute - gut 25 Schüler zur Notbetreuung, weil die Eltern noch arbeiten müssen und Verwandte oder Nachbarn nicht einspringen können. Bei den weiterführenden Schulen sind bisher kaum Anträge von Eltern reingekommen. Bei der Edith Stein-Hauptschule in Senden ist es gerade mal einer. Beim St. Antonius-Gymnasium in Lüdinghausen gab es bisher gar keinen.