
Wegen des Klimawandels ist es unwahrscheinlich, dass sich die Situation der Wälder verbessert. Durch die Trockenheit sind die Bäume geschwächt und können leicht krank werden. Es gehen gleich ganze Bestände kaputt, sagt der Förster Matthias Schulte-Everding, er ist für die Baumberge zuständig. "Die Schäden sind überall", sagt er. Egal ob in den Nottulner Bauerschaften Hövel und Buxtrup oder in der Beerlage in Billerbeck: An vielen Stellen sterben die Buchen.
Förster probieren Alternativen aus
Die Förster treffen sich regelmäßig mit den Naturschutzbehörden um zu überlegen, wie die Wälder zu retten sind. "Wenn wir neue Bäume pflanzen, setzen wir vermehrt auf die Eiche, besonders die Traubeneiche", erläutert Schulte-Everding. Die sei eigentlich eher in den Weinbauregionen in Süddeutschland bekannt. Eine Alternative ist die Winterlinde. Auch die könne gut mit der Trockenheit umgehen. Vereinzelt gebe es auch Experimente mit exotischen Baumsorten wie der Atlaskiefer oder der korsischen Schwarzkiefer.
Das Ziel ist klar: Die Bäume sollen das Waldsterben im Kreis verhindern und dem Klimawandel entgegen wirken.