
Die Büchereien in Lüdinghausen, Dülmen und Coesfeld finden das grundsätzlich richtig, um Büchereien zu stärken. Das bedeutet aber nicht, dass sie auch sonntags demnächst öffnen. In der Stadtbücherei St. Felizitas in Lüdinghausen zum Beispiel arbeiten fast nur Ehrenamtliche. Einen zusätzlichen Tag kann das Team nicht stemmen. Und ohne Mitarbeiter geht es halt nicht. Irgendwer muss auch Sonntags da sein, um Fragen der Bücherei-Besucher zu beantworten - und sei es nur etwas technisches, wenn zum Beispiel mal das Ausleihgerät nicht so funktioniert, wie es soll. In Dülmen will die Stadtbücherei abwarten, ob es künftig möglich ist, dafür Fördergeld zu beantragen. Auch in Coesfeld ein ein offener Büchereisonntag erstmal nicht geplant. Das Ganze sei zunächst vor allem für Großstädte interessant. Mit dem neuen Gesetz dürfen Büchereien bis zu sechs Stunden am Sonntag öffnen.