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KREIS: Bundesregierung berät Apotheken-Reform
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KREIS: Bundesregierung berät Apotheken-Reform

Kommen auf Apotheken-Kunden im Kreis Coesfeld in Zukunft längere Wege und ein schlechterer Service zu? Das befürchten Apotheker - sollte die geplante Apotheken-Reform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach heute von der Bundesregierung durchgewunken werden.

Veröffentlicht: Mittwoch, 21.08.2024 04:47

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Den Plänen nach reiche es nämlich beispielsweise aus, wenn teils nur noch pharmazeutisch-technische Assistenten in der Apotheke stehen. Das soll das Apothekensterben stoppen. Apotheker kritisieren den Plan, die Anwesenheitspflicht eines Apothekers zu kippen, sagen Stephan Barrmeyer, Kreis-Apothekersprecher aus Coesfeld und Marietheres Reher Gremme von der Bärenapotheke in Dülmen. Sie hat sich auch an den unabhängigen Patientenbeauftragten der Bundesregierung gewandt und ihm einen Brief geschrieben. Er müsse ein Auge darauf haben, dass sich durch die Reformpläne Verschlechterungen ergeben würden und dem Gesetz widersprechen, sagt die Apothekerin. Wichtiger wäre eine bessere Bezahlung. Ein Gehalt von vor 20 Jahren müsse endlich angepasst werden, sagt auch Kreis-Apothekersprecher Stephan Barrmeyer. Apotheker haben im Vorfeld Unterschriften gegen das Reformgesetz gesammelt. Alleine im Kreis Coesfeld sind rund 1250 Unterschriften zusammengekommen. Heute schauen Apotheker daher gespannt nach Berlin und warten darauf, ob der Gesetzentwurf wie gefordert verändert in den Bundestag geht. Zur Online-Petition geht's HIER.

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