
Wahllokale im Kreis sind in unter anderem in Schulen, Kitas oder Pfarrheimen eingerichtet - also in Gebäuden, die viel Platz bieten, um Abstand einzuhalten. Die Städte und Gemeinden greifen dabei auf ihre Erfahrungen zurück, die sie bereits bei den Kommunalwahlen vor einem Jahr gemacht haben. Die Stadt Dülmen beispielsweise sorgt wieder für Einbahnstraßen – damit sich keiner ins Gehege kommt. Die Wahlhelfer desinfizieren benutzte Stifte und lüften regelmäßig. CO2-Anzeiger melden, wann das mal wieder nötig ist. Luftfilter kommen beim Wählen in Billerbeck zum Einsatz – in der Alten Landwirtschaftsschule, im Sportpark Helker Berg und in der Geschwister Eichenwald-Schule. Mundschutz in Pflicht. Wer keinen trägt, der muss ein Attest vom Arzt vorlegen, sagt die Gemeinde Senden. Ansonsten darf der Wahlvorstand Maskenverweigerer rausschmeißen. Oder er lässt Menschen ohne Maske alleine ins Wahllokal. Wie der Wahlvorstand es macht, das kann er selbst entscheiden. Um 18 Uhr schließen die Wahllokale. Dann geht es ans Stimmen auszählen.
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