
Bis zu 25 Gramm zu besitzen wäre dann beispielsweise erlaubt. Grundsätzlich für das Gesetz ist Lioba Krüger von der Suchtberatung der Arbeiterwohlfahrt im Kreis. Da mehr Menschen sich früher beraten lassen und Hilfe holen, wenn der Konsum nicht mehr strafbar ist, sollten Konsumentenzahlen sinken. Die AWO sieht aber auch kritische Punkte, so fließe das Geld für die Präventionsarbeit jetzt zum Beispiel nicht mehr direkt in die Beratungsstellen vor Ort. Noch anzupassen seien außerdem die Regeln beim Autofahren. Es sollte reichen, wenn zwischen dem Konsum und Autofahren 24 Stunden liegen. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter dagegen fordert ein Stopp des Gesetzes: Die Polizei könne nicht zwischen legal angebautem Cannabis und illegalem unterscheiden.