
KREIS: Christophorus-Kliniken zu neuen Krankenhaus-Plänen
Patienten im Kreis Coesfeld mussten in den vergangenen Wochen auf geplante Operationen zum Beispiel am Knie oder an der Hüfte warten. Intensivbetten sollen dadurch in den Krankenhäusern für Corona-Patienten frei sein.
Veröffentlicht: Dienstag, 28.04.2020 15:38
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aus Ahaus-Ottenstein im Nachbarkreis Borken hat jetzt ein Konzept vorgelegt, welches Krankenhäusern ab Anfang Mai ermöglichen soll, einen Großteil der verschobenen Operationen nachzuholen. Die Christophorus-Kliniken im Kreis Coesfeld beginnen jetzt schon, sich darauf vorzubereiten. Die Krankenpfleger und Ärzte an den Standorten in Dülmen, Nottuln und Coesfeld erstellen gerade Listen. Die dringendsten Operationen kommen dabei nach oben. Und die Sekretärinnen rufen die betroffenen Patienten an und informieren sie über den aktuellen Stand. In den vergangenen Wochen haben die Ärzte rund 40 Prozent weniger Operationen durchgeführt als sonst. Daher sei es wichtig, alles Aufgeschobene jetzt nach und nach aufzuholen. Deshalb befürwortet der Geschäftsführer der Christophorus-Kliniken, Dr. Mark Lönnies, das Konzept von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert unter anderem, nur noch ein Viertel der Intensivbetten für Corona-Erkrankte bereit zu halten – anstatt wie bisher die Hälfte.