
Unter anderem geht es um eine geplante Wohnanlage in Lüdinghausen. Aus Sicht der Bürgermeister ist es nicht Aufgabe des Kreises, selbst Wohnungen zu bauen, sondern geeignete Grundstücke zu verkaufen. Der Kreis hält dagegen, dass er die Wohnungen baut, um zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Teilweise bezahle er das Projekt aus Eigenkapital und er bekomme Geld vom Land für den sozialen Wohnungsbau.
Ein weiterer Vorwurf: die Kreisverwaltung habe ihre Mitarbeiterzahl extrem aufgestockt. In diesem Jahr sind elf Stellen dazugekommen, die sich direkt auf die Kreisumlage auswirken. Für das kommende Jahr seien 4,5 Stellen geplant - hier von einer extremen Aufstockung zu sprechen, sei falsch.
Die Politiker im Kreistag müssen die Pläne noch absegnen.