
Viele von Ihnen haben im Betrieb aktuell nochmal die Anweisung bekommen: Bei laufender Nase und kratzendem Hals bitte erstmal zuhause bleiben! Damit wollen Unternehmen im Kreis verhindern, dass sich Mitarbeiter möglicherweise mit Corona anstecken. Gleichzeitig herrscht bei den Unternehmen in der Radio Kiepenkerl-Umfrage Sorge vor einem Mitarbeitermangel. Besonders in kleineren Betrieben wie dem Friseursalon Kopfkunst in Billerbeck. Die Inhaberin Anne-Kathrin Daniel rechnet damit, dass sie etliche Termine wegen ausfallenen Mitarbeitern verschieben muss. Dennoch ist überall, auch bei Großunternehmen wie Ernsting's Family aus Lette das A und O: Fühlt sich jemand krank, sollte er zuhause bleiben und einen Termin beim Hausarzt machen. Will hier ein Mitarbeiter bis dahin trotzdem arbeiten, klärt er mit dem Vorgesetzten ab, ob das am Computer im Homeoffice geht. Bei der Sparkasse Westmünsterland hat die Chefetage vor kurzem noch eine Übersicht erstellt, zu den konkreten Symptomen bei einer Grippe, bei Heuschnupfen oder eben bei einer Corona-Infektion. Damit sollen die Mitarbeiter ihre Symptome besser einschätzen können und dann gegebenenfalls zu Hause bleiben.