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KREIS: Corona wirbelt Bauprojekte durcheinander
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KREIS: Corona wirbelt Bauprojekte durcheinander

Das Coronavirus wirbelt momentan viele Pläne durcheinander. Und das bedroht viele Bauprojekte im Kreis Coesfeld.

Veröffentlicht: Montag, 06.04.2020 03:42

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Viele Mitarbeiter von Bauämtern arbeiten mittlerweile von zuhause aus, das verzögert die Arbeiten. Und genau das kritisiert der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Für die großen Bauprojekte hier im Kreis hat das keine Folgen. Der Umbau des Dülmener Bahnhofs soll ja in etwas mehr als zwei Jahren (Sommer 2022) abgeschlossen sein. Das ist schon ohne Krise ein sportlicher Zeitplan. Die Stadt sagt: Bisher läuft alles wie geplant. Erst, wenn sich das ändert, sieht die Stadt Handlungsbedarf. So ist es auch auf der Leistungssporthallen-Baustelle in Lüdinghausen in der Konrad-Adenauer-Straße. Wegen des Coronavirus ist das Richtfest jetzt Anfang April zwar abgesagt, einen Zeitverzug auf der Baustelle gebe es aber nicht. Anders ist es auf vielen kleinen, meist privaten Baustellen sagen Architekten und Handwerker in Coesfeld, Lette und Nottuln: Hier verzögern sich Arbeiten eher, weil Bauämter schwerer zu erreichen sind oder Auftraggeber das Geld jetzt in der Krisenzeit lieber sparen.

Weniger Bauaufträge von Städten und Gemeinden hier im Kreis gibt es wegen der Corona-Krise dagegen nicht. Viele lassen jetzt in der unterrichtsfreien Zeit ihre Schulen auf Vordermann bringen.

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