
Zumindest wenn es nach Politikern der Grünen und der Linken geht. Sie fordern Grundstücke dichter zu bebauen, denn Einfamilienhäuser verbrauchten zu viel Fläche und Energie und sorgten für mehr Verkehr auf dem Land. Annika Erfmann von der Fridays for Future Gruppe aus Nottuln hat sich damit beschäftigt. Sie sagt: Für den Klimaschutz wäre es besser, die Flächen enger zu bebauen. Es komme aber auf die jeweilige Situation vor Ort an und wie viel Platz wirklich vorhanden sei.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund im Kreis ist entsetzt. Die Diskussion sei völlig wirklichkeitsfern. Besonders hier im Kreis Coesfeld, einem ländlichen Gebiet, sei für viele ein Einfamilienhaus der größte Traum. Das tue der Wirtschaft gut, kurbele das Kreditgeschäft an und sorge für Aufträge für Handwerker.