
Begünstigt haben das enge Sammelunterkünfte und schlechte Arbeitsbedingungen in den Betrieben, sagt der Deutsche Gewerkschaftsbund im Münsterland. Er hat heute mit seinen Partberverbänden in Holland Forderungen an die Politik aufgestellt. Der DGB fordert einen grenzüberschreitenden Datenaustausch, damit Behörden schnell nachvollziehen können, wo Arbeiter beschäftigt sind und waren und wo sie wohnen. Außerdem soll es Mindeststandarts für Wohnraumgrößen und Ausstattungen von Unterkünften geben. Es soll auch mehr Mitarbeiter beim Arbeitsschutz geben. In Holland wird statistisch gesehen nur alle 32 Jahre ein Fleischbetrieb überprüft. In NRW alle 20 Jahre. Das sei zu selten. Mit den Forderungen will der DGB für das Münsterland gemeinsam mit den Partnerverbänden jetzt Druck auf die niederländische Regierung und die NRW-Landesregierung ausüben.