
Der Corona-Ausbruch bei dem Schlachthof Westfleisch in Coesfeld darf nicht im Sande verlaufen, sagt der Deutsche Gewerkschaftsbund für den Kreis Coesfeld und nimmt das Land in die Pflicht, Standards für Kontrollen gesetzlich zu regeln. Außerdem müsse der Arbeitsschutz in solchen Betrieben viel häufiger kontrolliert werden. Und auch den Kreis Coesfeld nimmt der DGB in die Mangel, er soll erklären, warum er so spät auf die Missstände reagiert hätte. Und wer für die fehlenden Einnahmen der Gastronomen im Kreis aufkommt, denn sie dürfen wegen Westfleisch ja noch nicht öffnen. Sobald der DGB Kreisverband wieder Sitzungen durchführen kann, soll es eine Konferenz geben. Dabei will er dann die Punkte ansprechen. Vor allem auch in Hinblick auf den Arbeitsschutz bei Westfleisch, das Tierwohl und die Diskussion um billiges Fleisch. Um das alles aufzuarbeiten, will der DGB dann ein Aktionsbündnis mit den Kirchen, Sozialverbänden und anderen Organisationen gründen.