Anzeige
KREIS: Diskussion Gendern
Teilen:

KREIS: Diskussion Gendern

Im Kreis Coesfeld diskutieren Sie über das Verbot von Gender-Sonderzeichen in bayrischen Schulen und Behörden. Es gilt ab April. Mit dem Verbot gewinnt die Diskussion über geschlechtsneutrale Sprache wieder an Fahrt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 21.03.2024 05:14

Anzeige

Die Stadt Coesfeld bevorzugt neutrale Formen, die alle ansprechen. Also zum Beispiel Mitarbeitende - oder Gendern mit einem Doppelpunkt. Dieser sei im Gegensatz zum Gendersternchen auch barrierefrei lesbar. Die Gemeinde Nordkirchen hat keine Dienstvorschrift, die gendergerechte Sprache vorschreibt. Als inklusive Gemeinde nutzt sie den Genderstern aber nicht mehr - um Menschen mit Behinderung nicht auszuschließen. Sie versucht neutrale Formen zu wählen. Sonderzeichen und doppelte Bezeichnungen erschwerten nur das Lesen. Die Stadt Lüdinghausen nutzt wann immer möglich auch neutrale Begriffe. Ansonsten achtet sie darauf mit Formulierungen wie "Bürgerinnen und Bürger" beide Geschlechter anzusprechen. Letzteres nutzt auch die Gemeinde Ascheberg - nach den Empfehlungen des Rats für deutsche Rechtschreibung.


Anzeige
Anzeige
Anzeige