
Es gibt einen Dreikampf um den Partei-Vorsitz. Der ehemalige Fraktionsvorsitzende im Bundestag Friedrich Merz hat seine Kandidatur angekündigt und klar gemacht: Er setzt auf Sieg. Auf eine Teamlösung setzt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aus Ahaus-Ottenstein im Nachbarkreis Borken. Er verzichtet auf eine Kandidatur und unterstützt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Jens Spahn sieht sich in der Rolle des Stellvertreters von Armin Laschet. Es gehe darum, die Mitte der Gesellschaft wieder zu gewinnen. Der dritte Bewerber ist der frühere Bundesminister Norbert Röttgen. Die CDU wählt Ende April einen neuen Vorsitzenden. Radio Kiepenkerl-Politikwissenschaftler Klaus Schubert von der Uni Münster rechnet dem Duo "Laschet/Spahn" gute Chancen aus. Das sei ein Alternativ-Modellen zuden Einzelkandidaturen. Das demonstriere Einigkeit und könnte ein Erfolgskonzept sein.