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KREIS: Diskussion über das Gendern
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KREIS: Diskussion über das Gendern

Das Gendern sorgt im Kreis Coesfeld regelmäßig für große Diskussionen. Die einen finden es gut, andere dagegen mögen es gar nicht.

Veröffentlicht: Freitag, 14.07.2023 14:00

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Heute gibt Deutsche Rat für Rechtschreibung eine Empfehlung zum Gendern ab. Wie sieht es im Kreis Coesfeld aus: Bei der Gemeinde Rosendahl gibt es schon seit vier Jahren die Regel, eine möglichst geschlechterneutrale Sprache zu gebrauchen. Die Gemeinde findet das besser als verkürzte Sprache oder die berühmten Sternchen zu verwenden. In Nottuln gibt es unter anderem den Gender Doppelpunkt in den Briefen, Mails und sonstigen Schreiben. Sternchen oder Doppelpunkt gibt es in Lüdinghausen nicht. Die Stadt versucht möglichst neutrale Begriffe wie Mitarbeitende, Fahrradfahrende oder Teilnehmende zu nutzen. Billerbeck sagt ganz deutlich, Sprache muss sprechbar und schreibbar bleiben. Sternchen, Lücken und neue Wortkreationen gibt es hier nicht. Die Stadt bleibt da neutral. Ähnlich sieht es in Senden aus, Schauen wir noch, wie es der Kreis macht: Er nennt entweder alle, als Beispiel "Schülerinnen und Schüler" oder er hält es neutral wie "Mitarbeitende" oder "Studierende". 


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