
Das Nachbarland Holland hat wegen der weiterhin steigenden Corona-Zahlen das Silvester-Feuerwerk verboten. Verletzte durch Feuerwerk sollen die Krankenhäuser in der Pandemie nicht zusätzlich belasten. Daniel hofft auf der Radio Kiepenkerl Facebookseite, dass es in Deutschland nicht soweit kommt. Es gebe schon zu viele Verbote. Für Claudia dagegen geht die Gesundheit vor. Die Krankenhäuser im Kreis Coesfeld beobachten die Diskussion gespannt. Beim Raketen- und Böllerzünden bestehe immer die Gefahr sich zu verletzen, besonders wenn Alkohol im Spiel ist. Das Marienhospital in Lüdinghausen befürwortet deshalb ein Feuerwerksverbot. Besonders jetzt in der Pandemie sei es wichtig unnötige Unfälle zu vermeiden, damit die Krankenhausbetten für Corona-Patienten frei bleiben und Mitarbeiter nicht zu stark belastet sind. Auch die Christophorus Kliniken mit den Krankenhäusern in Nottuln, Dülmen und Coesfeld bestätigen, dass es jedes Jahr Verletzte durch Silvester-Feuerwerk gibt. Über ein Verbot müsse aber die Politik entscheiden. Wichtig wären bundesweit einheitliche Regeln.