
Gesundheitsminister Jens Spahn aus dem Nachbarkreis Borken hält eine entsprechende Gesetzesänderung für denkbar. Was sagen die Unternehmen und Organisationen im Kreis dazu? Teilweise sind sie recht skeptisch. Ortwin Bickhove-Swiderski vom Deutschen Gewerkschaftsbund zum Beispiel sagt: Das greife zu sehr in die Privatsphäre ein. Ähnlich sieht es das Modeunternehmen Ernstings Family in Lette. Das Impfen sei schließlich eine persönliche Entscheidung. Das Unternehmen klärt stattdessen seine Mitarbeiter auf und setzt auf eigene Impfangebote. Die Kreishandwerkerschaft würde es begrüßen, wenn Arbeitgeber den Impfstatus abfragen dürfen. Dann würden die Handwerksbetriebe zum Beispiel nur geimpfte oder genesene Monteure zu den Kunden schicken. Die Mitarbeiter ohne Impfschutz bleiben im Betrieb. Und das Deutsche Rote Kreuz könnte sich in Altenheimen, Krankenhäusern, Kitas und auch im Einzelhandel eine 2G-Regel gut vorstellen. Denn dort kommen viele Menschen zusammen - Abstand halten ist da kaum möglich. Radio Kiepenkerl behält das Thema natürlich für Sie im Blick.