
Findet sich keine Lösung, dann steigen die Beiträge, die hauptsächlich die jüngeren Berufstätigen schultern müssen. Um das abzufedern, empfehlen Berater der Bundesregierung eine Rente ab 68. Der Deutsche Gewerkschaftsbund für den Kreis Coesfeld ist konsequent dagegen. Es sei Menschen nicht zuzumuten, bis ins hohe Alter zu arbeiten. Es wird nicht anders gehen, befürchtet der Wirtschaftswissenschaftler Aloys Prinz von der Uni Münster. Es gebe den Zusammenhang zwischen Lebenserwartung und Beitragszahlungen gelte in jedem Alterssicherungssystem, egal wie es heißt. Wird das nicht berücksuchtig, besteht die Gefahr, dass es nicht mehr zu finanzieren ist. Wirtschaft und Politik müssten sich auf eine rasche Lösung einigen, damit das Rentenniveau stabil bleibt. Aktuell sieht es so aus, dass die Altersgrenze für die Rente in den kommenden Jahren schrittweise von 65 auf 67 Jahre steigt.