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KREIS: Diskussion über Solaranlagen-Pflicht
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KREIS: Diskussion über Solaranlagen-Pflicht

Ein Vorstoß der NRW-Grünen Solaranlagen auf geeigneten Dächern zur Pflicht zu machen, sorgt für Diskussionen im Kreis Coesfeld.

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Der Verband der Hauseigentümer „Haus und Grund“ hält den Vorschlag für Unsinn. Hausbesitzern Solaranlagen aufzuzwingen würde sie finanziell noch mehr belasten. Besser sei es Solaranlagen angemessen mit Fördergeld zu unterstützen. Dann würden automatisch mehr Menschen darüber nachdenken, sich so eine Anlage auf das Dach zu bauen. Der Kostenpunkt ist für den Sprecher der Grünen im Kreis Coesfeld, Willi Kortmann aus Lüdinghausen, kein Argument. Es gebe schon vielfältige Fördermöglichkeiten. Außerdem wäre es bei einer Hausfinanzierung in der Regel kein Problem eine Solaranlage mitzufinanzieren. Und noch einen Vorteil für die Hausbesitzer sieht er: Solarstrom vom Dach koste nur rund 10 Cent, Strom aus dem Netz dagegen um die 30 Cent pro Kilowattstunde. Ein von den NRW-Grünen in Auftrag gegebenes Gutachten ergab, dass solche Vorschriften für private Wohngebäude – ob Neubau oder nicht – rechtlich durchaus möglich wären.

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