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KREIS: Diskussion um 69-Euro-Ticket
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KREIS: Diskussion um 69-Euro-Ticket

In der Diskussion um eine Anschlusslösung für das ) Euro-Ticket schlägt der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen jetzt ein 69 Euro-Ticket vor.

Veröffentlicht: Freitag, 15.07.2022 16:32

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Der zuständige Zweckverband für den Kreis Coesfeld und das Münsterland begrüßt das als gute Kompromiss-Lösung. Aber verkraftet das System überhaupt dauerhaft mehr Fahrgäste? Schon jetzt fallen ja ständig Fahrten aus, weil Mitarbeiter fehlen, Züge oder Strecken kaputt sind. Diese Probleme sieht auch Uli Beele vom zuständigen Zweckverband. Deshalb müsse der Staat insgesamt mehr Geld für den öffentlichen Nahverkehr locker machen. Es reiche nicht nur günstigere Ticketpreise zu ermöglichen, gleichzeitig müsse es auch mehr Geld geben für mehr Mitarbeiter, bessere und zusätzliche Strecken. Es gelte jetzt den Schwung des 9 Euro-Tickets für die notwendige Verkehrswende zu nutzen. Viele Menschen seien jetzt auf den Geschmack gekommen ohne Anschlusslösung verpuffe dieser Effekt. Ein 69 Euro-Ticket wäre zwar für weniger Menschen interessant als das 9 Euro-Ticket, aber der Preis sei für Menschen mit einem längeren Weg zur Arbeit immer noch sehr attraktiv. Die Industrie- und Handelskammer für den Kreis Coesfeld ist skeptisch. Denn dauerhaft würden die Menschen nur auf Bus und Bahn umsteigen, wenn diese zuverlässig und komfortabel fahren. Das Problem: Es kostet Zeit und Geld das Angebot entsprechend auszubauen. Es sei deshalb ungewiss, ob die Rechnung mit einem 69 Euro-Ticket am Ende wirklich aufgeht.




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