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KREIS: Diskussion um Gottesdienst-Verbot
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KREIS: Diskussion um Gottesdienst-Verbot

Jetzt am Wochenende fallen viele Ihrer üblichen Hobbies und Rituale im Kreis Coesfeld wegen des Coronavirus flach. Selbst Kirchen bleiben zu, das könnte sich aber bald ändern. Die NRW-Landesregierung ist in Gesprächen mit Vertretern der Kirchen.

Veröffentlicht: Samstag, 18.04.2020 05:08

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Die Kirchengemeinden im Kreis Coesfeld sind zwiegespalten. Einige wollen gerne wieder Gottesdienste feiern. Viele Gläubige fragen danach beim evangelischen Pfarrer Stefan Benecke in Senden. Er sagt aber: Nötig sind klare Regeln vom Land, damit er die Kirche wieder öffnen kann. Viele Kirchenbesucher gehören zur Risikogruppe, sagt der Coesfelder Pfarrdechant Johannes Hammans von der katholischen Anna-Katharina-Gemeinde. Deswegen sind Regeln wie: „Höchstens drei Besucher pro Kirchenbank“ und Verhaltensweisen bei der Kommunion sinnvoll. Erst dann könne er mit gutem Gewissen wieder Gottesdienste durchführen. Norbert Caßens von der katholischen St. Martinus-Gemeinde in Nottuln würde sich ebenfalls freuen, wieder mehr Kontakt zu den Gemeindemitgliedern zu haben, findet aber auch, dass der Wille der Kirche gerade nicht so wichtig sei, vielmehr was Experten raten, um die Gesundheit bei den Menschen zu gewährleisten.

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