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Ein Arzt misst in einer Bereitschaftspraxis in einem Krankenhaus in einem Untersuchungsraum bei einer Patientin den Blutdruck (gestellte Szene). Im Vordergrund liegt ein Stethoskop. (zu dpa: «Bürgermeister laufen Sturm gegen Pläne zu Notfallpraxen»)
© picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod
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KREIS: Diskussion um Teilkrankschreibung

Wirtschaftswissenschafter Aloys Prinz von der Uni Münster findet es gut über den Vorschlag einer Regierungskommission nachzudenken eine Teilkrankschreibung zu ermöglichen. Nach Rücksprache mit dem Arzt könnten Mitarbeiter dann zum Beispiel zu 25,50 oder 75 Prozent arbeitsfähig geschrieben werden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 02.04.2026 14:18

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Bislang gilt: Entweder krank zuhause bleiben oder arbeiten gehen. Das flexibler zu gestalten, hätte Vorteile für die Mitarbeiter und die Unternehmen, sagt der Wirtschaftswissenschaftler. Mitarbeiter könnten nach einer Erkrankung schonender wieder einsteigen und Unternehmen müssten vielleicht nicht ganz so lange auf bewährte Kräfte verzichten. Allerdings bestehe auch die Gefahr, dass sich Mitarbeiter genötigt sehen so früh wie möglich wieder einzusteigen und sich nicht richtig auskurieren.  Außerdem gebe es noch offene, finanzielle Fagen. Wie zum Beispiel soll die Kombination aus Krankengeld und Gehalt berechnet werden.

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