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KREIS: Diskussion um telefonische Krankschreibung
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KREIS: Diskussion um telefonische Krankschreibung

Wer sich krankfühlt, kann sich bis jetzt bei seinem Hausarzt per Telefon krankschreiben lassen. Diese Regel aus der Corona-Zeit soll vor Ansteckung schützen und Praxis-Teams entlasten. Die Bundesregierung will sie kippen.

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Zuviele Menschen würden sich in Unternehmen krankmelden. Der Bundesverband der Krankenkasse AOK verteidigt das Modell gerade mit Blick auf die kommende Infektionszeit. Auch der Vize-Landesvorsitzende des Hausärzteverbands, Sascha Schönhauser aus Nottuln sieht die Pläne kritisch. Die telefonische Krankschreibung habe sich bewährt. Sie reduziere das Ansteckungsrisiko im Wartezimmer und helfe die Praxis-Teams fit zu halten. Sinnvoll wäre es jedem Mitarbeiter pro Jahr fünf Tage Krankmeldung auf eigene Einschätzung anzubieten. Nach Ablauf könnte ein Beratungsgespräch folgen.

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