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Kreis diskutiert EU-Machtpoker
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Kreis diskutiert EU-Machtpoker

Was gerade bei der Europäischen Union passiert sorgt heute im Kreis Coesfeld für lebhafte Diskussion am Arbeitsplatz, in der Familie und im Freundeskreis. Eigentlich sollte einer der Spitzenkandidaten bei der Europa-Wahl den Chefposten in der EU bekommen. Das war das Versprechen an die Wähler. Doch die EU Staats- und Regierungschefs wollen lieber die Bundesverteidigungsminister Ursula von der Leyen an der Spitze der EU-Regierung haben.

Veröffentlicht: Mittwoch, 03.07.2019 09:36

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Damit ist das Prinzip Spitzenkandidat kalt beerdigt. Schade, sagt der Kreischef der CDU, Marc Henrichmann aus Havixbeck. Unabhängig davon, wäre Ursula von der Leyen gut geeignet für den Posten. Sie sei eisenhart in der Sache - und Führung brauche die EU jetzt. Sie sei doch viel zu unerfahren in Sachen Europa, kontert der Vorsitzende der SPD im Kreis Andre Stinka aus Dülmen. Außerdem stoße das Verfahren die Wähler vor den Kopf. Jawohl, stimmt der einzige heimische Europaabgeordnete, Helmut Geuking von der Familienpartei aus Billerbeck zu. Die Fraktionen im Parlament sollten sich nicht überreden lasen. Nur aus Prinzip "Nein" zu sagen, dass bringt es auch nicht, betont der Kreisvorsitzede der FDP, Henning Höne aus Coesfeld. Erst mal hören, was Ursula von der Leyen für Ideen hat.


Das Europaparlament stimmt voraussichtlich noch in diesem Monat über Ursula von der Leyen als neue Chefin der EU-Kommission, also Regierung ab. 

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