
KREIS: Dramatisch weniger Geld vom Land?!
Kommendes Jahr fließt vermutlich teils dramatisch weniger Geld, welches ohne vorgegeben Zweck eingesetzt werden darf, vom Land in Kreise sowie Städte und Gemeinden - das zeigt eine erste Hochrechnung. Der Kreis Coesfeld darf sich demnach zwar über fast 4 Millionen Euro mehr freuen - das heißt aber nicht, dass die Bilanz für alle elf Städte und Gemeinden im Kreis genauso positiv ausfällt, sagt Kreis Coesfelds Landrat Christian Schulze Pellengahr.
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Neben bisher Ascheberg, Billerbeck und Rosendahl bekommen den Hochrechnungen nach neu auch Lüdinghausen und Senden nächstes Jahr kein Geld mehr aus dem Landestopf. Sie alle hätten selbst so hohe Steuereinnahmen, dass diese staatliche Finanzhilfe nicht nötig sei. Da die Unterfinanzierung der kommunalen Haushalte nach wie vor hoch sei, bleibe die finanzielle Lage im Kreis also aber angespannt und ein Sparkurs weiter nötig. "Als Kommunen und als Kreis sitzen wir da alle im Boot der kommunalen Familie. Und da will ich auch gerne den Landschaftsverband Westfalen-Lippe, den LWL, noch mit hinzunehmen. Da freut es mich, dass dort ein Anstieg der Schlüsselzuweisungen vorgesehen ist um rund 31 Millionen Euro.", der Landrat hofft daher, dass es dem Kreis gelingt damit die Landschaftsumlage etwas zu reduzieren.