
Mit einem sogenannten Strukturprozess will sich das Bistum Münster für die Zukunft neu aufstellen. Dazu haben sich jetzt Vertreter aus Pfarreiräten und Kirchenvorständen der elf Pfarreien im Kreis Coesfeld zusammengesetzt. Ganz wichtig: Es gehe nicht darum, Pfarreien zusammenzulegen, sondern darum, dass sich Pfarreien stärker vernetzen und zusammenarbeiten. Die Pfarreien sollen in sogenannten pastoralen Räumen zusammengefasst sein. Für das Kreisdekanat Coesfeld sieht das so aus: Drei dieser pastoralen Räume soll es geben. Die Kirchengemeinden in Rosendahl, Billerbeck, Havixbeck und Nottuln bilden einen pastoralen Raum in den Baumbergen. Die vier Pfarreien in Dülmen bilden den zweiten pastoralen Raum. Und die drei Kirchengemeinden in Coesfeld und in Lette bilden den dritten. Damit sind alle bei dem Treffen auch einverstanden gewesen. Jede Pfarrei soll soweit wie möglich ihren Pfarrer haben. Weil aber auch deren Zahl zurückgeht, ist die große Frage, wie das Seelsorge-Team künftig aufgestellt ist. Und das Team muss auch klären, wie Haupt- und Ehrenamtliche die künftige Seelsorge inhaltlich gestalten. Bis spätestens Oktober sollen die Vertreter mit ihren Ideen und Wünschen melden. Eine Projektgruppe berät im Anschluss darüber. Mehr Infos zu den pastoralen Räumen gibt es HIER.