
Der Chef des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Coesfeld - Christoph Schlütermann sagt zwar: Ja, im Hinblick auf den Klimawandel und immer mehr Hitzewellen sei es richtig vor allem Schwangere, Kranke und ältere Menschen vor Hitze zu schützen. Aber die Dinge, die der Plan vorsieht, seien schon bekannt. Für Maßnahmen, die sofort wirken brauche es keinen Hitzeplan. Der Hitze aus dem Weg gehen, sich im Schatten aufhalten, luftige Kleidung, viel trinken, Arbeit und Belastungen vermeiden und sollte es einem schlecht gehen zum Arzt - diese Dinge sind doch bekannt. Der Hitzeschutzplan sieht unter anderem vor die wichtigsten sechs Verhaltenstipps bei extremer Hitze in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen auszuhängen. Wichtiger seien dagegen Gelder - damit genügend Einsatzkräfte eingestellt werden können, kritisiert der Chef des DRK im Kreis Coesfeld. Mehr über die Medien, per SMS und über die Warn-App NINA zu warnen findet er aber gut.