
Die Polizei hat jetzt die Wohnungen von knapp 20 Zeugen unter anderem in Ascheberg, in Drensteinfurt im Nachbarkreis Warendorf und in Greven im Nachbarkreis Steinfurt durchsucht und dabei zahlreiche Handys sichergestellt. Darauf sind Video- und Foto-Dateien von dem Hochzeitskorso zu sehen. Die Polizei ermittelt gegen 10 Verdächtige, wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen Nötigung. Spezialisten bei der Polizei werten jetzt die Daten auf den Smartphones aus. 10 Autos des Hochzeitskorsos hatten Anfang Juli des vergangenen Jahres die Bundesstraße 51 und die Autobahn 43 blockiert. Dabei waren die Fahrer auf allen Spuren plus dem Seitenstreifen in Fahrtrichtung Dülmen unterwegs. Sie bremsten den Verkehr mit eingeschaltetem
Warnblinklicht auf Tempo 30 runter. Erst in Senden stoppte die Polizei den Korso nach rund 10 kilometern. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.