
In dem Krisenstab sind Politiker, Experten und verschiedene Branchen vertreten. Kreishandwerkerschaft und Arbeitsagentur sprechen insgesamt von einer stabilen Lage. Dennoch wirkt sich die Krise nach wie vor deutlich aus. In vielen Betrieben sind Mitarbeiter noch in Kurzarbeit. Die Kreishandwerkerschaft lenkt den Blick auf Branchen, die die Pandemie besonders hart getroffen hat. Es gebe unter anderem im Friseurhandwerk zunehmend Pleiten. Der Handelsverband und der Hotel- und Gaststättenverband sagen ganz deutlich, dass es mit Abholangeboten und Einkaufen mit Termin nicht gelingt die Umsatzeinbußen aufzufangen. Gerade im Gastgewerbe fehle eine Perspektive. Das führe dazu, dass qualifizierte Mitarbeiter sich Jobs in anderen Branchen suchen. Ein verschärfter Fachkräftemangel nach der Pandemie sei zu erwarten. Sorge macht auch der Ausbildungsmarkt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Bewerber um 13 Prozent zurückgegangen. Hauptproblem ist, dass derzeit keine persönliche Beratung in den Schulen möglich ist.