
Insgesamt gibt es jetzt noch rund 90 Teilgebiete in Deutschland, die infrage kommen - darunter eben auch die Städte und Gemeinden unseres Kreises. Doch die Experten müssen die Bodenbeschaffenheit noch genauer untersuchen. Sie teilen daher die ausgewählten Gebiete nochmal in mehrere hundert kleinere Gebiete ein und überprüfen alle einzeln. Das Verfahren soll in vier Phasen ablaufen. Es gilt. Gründlich sein, nicht schnell. Das findet der Kreis Coesfeld sehr gut. Am Ende des Verfahrens sollen 10 Regionen übrig bleiben, aus denen dann ein Endlager bestimmt wird. Der Kreis geht davon aus, dass sich das Verfahren noch mindestens 9 Jahre hinzieht.
Das Endlager besteht aus dem natürlichen Gestein, einer Betondecke und dem Behälter - das alles muss genau passen.