
Bei immer mehr Menschen wächst die Sorge sich ihre Wohnung nicht mehr leisten zu können. Unter anderem an diese Gruppe richtet sich das Projekt "Endlich ein Zuhause". Ziel des Projektes ist es, Menschen davor zu bewahren ihre Wohnung zu verlieren oder auch Menschen, die wohnungslos sind wieder zu einem Zuhause zu verhelfen. Der Verein Interkulturelle Begegnungsprojekte und der Verein für katholische Arbeiterkolonien beraten die Betroffenen. In Gesprächen klären die Berater mit ihnen zunächst, worin die Probleme liegen. Im nächsten Schritt geht es dann darum Lösungen finden, die es den Betroffenen ermöglichen langfristig eine Wohnung zu halten. Mit im Boot ist dabei die WohnBauWestmünsterland. Sie ist die Schnittstelle zu den Vermietern. Das Projekt ist gerade erst im Kreis Coesfeld angelaufen. Damit betroffene kurze Wege zu den Beratern haben, sind künftig Sprechstunden in den Rathäusern der Städte und Gemeinden angedacht. Denkbar wären auch Hausbesuche durch die Berater. Der Kreis und das Land fördern das Projekt. Es ist zunächst für 3 Jahre geplant.