
Vor allem zu Beginn der Krise hat es in vielen Apotheken im Kreis Engpässe gerade bei den Masken, aber auch bei Desinfektionsmitteln gegeben. Jetzt entspannt sich das Infektionsgeschehen im Kreis. Zwar kommen täglich Kunden rein, die nach beispielsweise Masken fragen. Aber es ist etwas ruhiger geworden, sagt der Coesfelder Apotheker Stephan Barrmeyer. Im April hat er noch 5000 Masken verkauft, im Mai waren es 500, und jetzt im Juni bislang nicht mal 50. Generell sind die Apotheken gut gerüstet, sie haben sich einen Vorrat mit Mund-Nase-Schutz und Desinfektionsmitteln angelegt. In der Dülmener Adler-Apotheke fragen pro Tag etwa so viele Menschen nach einer Maske wie nach Kopfschmerztabletten. Etwas höher ist der Bedarf an Desinfektionsmitteln in der Havixbecker Blick-Apotheke. Die Betreiberin freut sich: Seit knapp einer Woche sind sowohl Schutz-Masken als auch Desinfektionsmittel wieder schnell zu bekommen, ohne dass es Lieferengpässe gibt.