
Für viele von Ihnen steht eine neue Arbeitswoche im Homeoffice an. Und das bekommen die Versorger zu spüren. Normalerweise steigt die Verbrauchskurve beim Wasser morgens ab 6 Uhr steil an, sagt der Versorger Gelsenwasser. Weil dann viele Menschen gleichzeitig vor der Fahrt zur Arbeit, Duschen, Zähne putzen und Kaffee kochen. Im Moment steigt die Verbrauchskurve früh morgens aber nur flach an, der Verbrauch steigert sich langsam bis er am frühen Vormittag seinen Höhepunkt erreicht. Die mögliche Erklärung: Weil beim Homeoffice der Arbeitsweg wegfällt, stehen die Menschen zum Teil etwas später auf. Auch ist der Arbeitsbeginn teilweise flexibler. Der Wasserverbrauch insgesamt ist unverändert, nur die Verbrauchsspitzen haben sich zeitlich verschoben. Der Stromversorger Westnetz bemerkt in seinem Netz einen um rund fünf Prozent geringeren Stromverbrauch. Das könnte zum Beispiel daran liegen, dass viele Firmen gerade weniger oder gar nicht produzieren.