
Der Landrat des Kreises Coesfeld Christian Schulze-Pellengahr hat in Berlin bei Spitzenpolitikern des Bundes für Entlastung geworben. Er ist jetzt von der NRW-Landrätekonferenz wieder in den Kreis Coesfeld zurückgekehrt. Deutlich gemacht hat er, dass beispielsweise die hohen Kosten bei der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung kaum noch zu tragen seien. Diesen Hinweis hätten die Spitzenpolitiker zur Kenntnis genommen und auf die schlechte Haushaltslage des Bundes hingewiesen. Dennoch sei es wichtig immer wieder auf diese Problematik hinzuweisen. Außerdem ging es um die Kosten bei sogenannten Fehlfahrten des Rettungsdienstes. Das sind Fahrten, bei denen der Patient nicht ins Krankenhaus kommt, sondern zuhause bleiben kann. Immerhin gab es dabei die Zusage in Berlin, abzuklären, ob sich eine Lösung gibt.