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KREIS: Erstes Fazit zur Impfstatus-Abfrage
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KREIS: Erstes Fazit zur Impfstatus-Abfrage

Seit über zwei Wochen (10.9.) dürfen Chefs in Einrichtungen wie Kitas, Schulen und Pflegeheimen im Kreis Coesfeld den Impfstatus ihrer Mitarbeiter fragen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 29.09.2021 12:54

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Das soll unter anderem helfen Dienstpläne besser zu organisieren. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) als einer der größten Kita-Träger im Kreis hat dazu jetzt eine erste Bilanz gezogen. Die allermeisten Mitarbeiter haben sich danach schon auf die Impfstatus-Abfrage zurückgemeldet. Nur vereinzelt fehlten noch Antworten von Erzieherinnen, die zum Beispiel im Urlaub sind. Das bisherige Ergebnis: Fast alle, über 90 Prozent, die sich zürückgemeldet haben, sind komplett durchgeimpft. Die Mitarbeiterinnen, die es nicht sind, haben das bisher aus gesundheitlichen Gründen noch nicht gemacht, beispielsweise Schwangere. Ihnen empfiehlt die Ständige Impfkommission sich erst ab dem vierten Monat impfen zu lassen. Trotz dieses hohen Anteils wäre das DRK für eine rechtlich festgelegte Impfpflicht in sozialen und gesundheitlichen Berufen. Denn gerade in der Kita gelte es Kinder besonders zu schützen: Für sie gibt es ja bislang keinen freigegebenen Impfstoff.

Mitarbeiter in Einrichtungen wie Kitas, Schulen und Pflegeheimen sind verpflichtet die Frage nach ihrem Impfstatus wahrheitsgemäß zu beantworten. Wer das nicht tut, riskiert eine Abmahnung vom Chef oder sogar eine Kündigung. Die Regel zur Impfstatus-Abfrage greift, solange deutschlandweit die epidemische Lage gilt.

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