
Am System ändert sich grundsätzlich durch den Übergang in den Regelbetrieb nichts, sagt der zuständige Kreis Coesfeld. Die Pilotphase war da, um Erfahrungen zu sammeln und eventuell Sachen zu verbessern. Das System habe aber von Tag eins so funktioniert, wie erhofft. Der Kreis überarbeitet gerade nur noch einige Details, beispielsweise etwa in welchem Radius rund um einen Notfall alarmiert werden soll. Und so funktioniert die Ersthelfer-App: Bei Notfällen prüft die Leitstelle, ob Ersthelfer in der Nähe des Patienten sind und alarmiert sie über´s Handy. Die Ersthelfer überbrücken dann die Zeit bis der Rettungswagen eintrifft, zum Beispiel mit einer Herzdruckmassage. In rund 30 Fällen wurde so bisher schon erfolgreich Hilfe geleistet. Über 650 Ersthelfer haben sich bislang registriert. Bei zwei Dritteln hat der Kreis schon überprüft, ob sie entsprechend ausgebildet sind. Um noch mehr qualifizierte Ersthelfer zu gewinnen, arbeitet der Kreis gerade an Schulungskonzepten. Weitere Interessierte melden sich HIER.