
KREIS: Erwartungen Flüchtlingsgipfel
Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld sollen noch in dieser Woche Post von der Bundesinnenministerin Nancy Faeser bekommen. Sie will auf einem neuen Flüchtlingsgipfel über die Probleme sprechen die vielen Flüchtlinge unterzubringen.
Veröffentlicht: Montag, 06.02.2023 17:45
Die Stadt Dülmen beispielsweise hat im Moment noch einige Plätze in ihren Unterkünften frei. Ob das reicht, weiß sie nicht. Die Stadt könne jederzeit wieder mehr Flüchtlinge zugewiesen bekommen und müsse dann von heute auf morgen handeln. Dülmen wünscht sich früher Bescheid zu bekommen, wann wie viele Flüchtlinge kommen, um besser planen zu können. Neben fehlenden Unterkünften sind fehlende Mitarbeiter ein Problem, sagt die Gemeinde Nordkirchen. Auch belasten die Kosten die Städte und Gemeinden, aber selbst mit zusätzlicher finanzieller Hilfe ließen sich Unterkünfte und Mitarbeiter nicht aus dem Hut zaubern. Die Gemeinde Senden wünscht sich unter anderem mehr Einfluss, wenn es darum geht welche Menschen kommen. Manche Unterkünfte seien für geflüchtete Familien geeignet, andere nur für Alleinreisende. Das werde bei der Zuweisung zu wenig berücksichtig. Auch für die Gemeinde Ascheberg müssten die jeweiligen Verhältnisse in den Orten besser berücksichtigt werden. Mehr Hilfe sei auch bei der Integration der Menschen nötig.