
Die Jugendhilfe plant Ende Januar auf einer Fachkonferenz verschiedene Meinungen zu dem Projekt zu diskutieren. Argumente für und wider eine neue Förderschule sollen zusammenkommen. Das Jugendamt des Kreises Coesfeld und die Jugendämter in Coesfeld und Dülmen, Förderschulen und Regelschulen im südlichen Kreis Coesfeld sollen bei der Fachkonferenz unter anderem mitreden. Dabei geht es auch darum, den endgültigen Standort zu klären. Für die Jugendhilfe Werne wäre Lüdinghausen am günstigsten für alle künftigen Schüler erreichbar. Die Stadt schlägt die leere Astrid Lindgren-Förderschule vor. Das Gebäude ist allerdings sanierungsbedürftig. Bis zur Fachkonferenz will sich die Jugendhilfe Werne noch Zeit lassen, um Möglichkeiten auszuloten. Auch die Lehrersuche läuft schon. Einige Interessenten haben sich gemeldet. Aber das große Problem: Förderschullehrer sind nicht leicht zu finden. Hier wäre die Idee, dass sich Lehrer weiterbilden. Das Zeitkorsett ist sehr eng, denn das klare Ziel der Jugendhilfe Werne ist es, bis zum Sommer das Projekt bei der Bezirksregierung zu beantragen. Also die Erlaubnis, eine Förderschule einzurichten.