
Das gelingt, weil es möglich ist, mit ehrenamtlichen Mitarbeitern Lücken zu schließen. Seit 12 Jahren müssen Notfallsanitäter eine dreijährige Ausbildung absolvieren. Der Kreis Coesfeld als Träger des Rettungsdienstes hat sofort reagiert und zusätzliche Qualifikation und Ausbildung ermöglicht, sagt DRK-Chef Christoph Schlütermann. Trotzdem sei es schwierig alle Notfallsanitäterstellen zu besetzen. Das Problem ist die große Konkurrenz. Mitarbeiter wandern teilweise in benachbarte Regionen ab, in denen es Beamtenstellen für Notfallsanitäter gibt oder wo sie für das gleiche Geld weniger arbeiten müssen. Hinzu komme, dass das DRK sich bei der Ausbildung der Notfallsanitäter an strenge Vorgaben der Krankenkassen halten müsse, die die Einsätze letztendlich bezahlen. Deshalb sei es auch nicht einfach, zusätzliche Ausbildungsstellen zu schaffen. Derzeit gibt es beim DRK 12 Ausbildungsstellen für Notfallsanitäter.